9. März 2010

Master-Finanzierung

Der richtige Mix macht's

Studieren kostet Geld – nicht immer, aber immer öfter. Wir sagen, wie’s mit der Finanzierung klappt.

 

Was kostet der Master?

Das hängt von Hochschulart und -ort sowie manchmal auch vom Studienfach ab. An öffentlichen Hochschulen greift die von der jeweiligen Landesregierung beschlossene Studienbeitrags-Regelung: In Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen kostet das Master- wie auch das Bachelor-Studium in der Regel 500 Euro pro Semester (Hamburg: 375 Euro). In den anderen Bundesländern studiert es sich kostenlos. Nicht an die Landesregelungen gebunden sind private Hochschulen. Die von ihnen erhobenen Studiengebühren fallen deshalb meist höher aus als die der öffentlichen. Am teuersten sind die privaten Business Schools mit ihren Wirtschafts- und Management-Studiengängen. Allerdings sind diese Programme auch häufig berufsbegleitend, richten sich also an eine Klientel, die bereits Geld verdient und das Studium vielleicht sogar vom Arbeitgeber (teil-)finanziert bekommt.

 

Gibt es fürs Masterstudium Bafög?

Ja. Allerdings nur, wenn der Master direkt auf einen Bachelorstudiengang aufbaut und der Studierende zuvor noch keinen anderen Studiengang abgeschlossen hat. Darüber hinaus muss er bei Aufnahme des Masterstudiums unter 35 sein.

 

 

Stichwort berufsbegleitende Masterprogramme

Für die gibt’s generell kein Bafög, weil nach dem Gesetz bislang nur Vollzeit-Studiengänge gefördert werden.

 

Und wenn ich den Master im Ausland machen will?

Der Auslands-Master ist förderfähig, innerhalb der Europäischen Union bzw. in der Schweiz sogar bis zum Abschluss. Außerhalb der EU bzw. der Schweiz erfolgt die Förderung maximal ein Jahr lang. Fürs Auslandsstudium zahlt der Staat zusätzlich zum Bafög Zuschüsse für Reise- und Versicherungskosten sowie eventuelle Studiengebühren.

 

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