28. September 2011

Gehaltsstudie von alma mater 2011

Master-Absolventen verdienen mehr

Die Gehaltsstudie von alma mater listet jedes Jahr auf, was Berufseinsteiger verdienen. Mit am besten verdienen demnach Master-Absolventen, die in große Konzerne einsteigen.

 

©C-Promo/photocase.de

In der Gehaltsstudie von  alma mater werden jährlich rund 1.000 Unternehmen nach den Gehältern von Berufseinsteigern befragt. Das höchste Gehalt (42.000 Euro brutto/Jahr) bekommen Berufseinsteiger im Bereich Fertigung oder Forschung und Entwicklung. Wie in 2010 sind es die Branchen Medien, Zeitarbeit, öffentlicher Dienst und sonstige

Dienstleistungen, in denen Absolventen weniger als in anderen Branchen verdienen. Auch die Tourismusbranche liefert mit einem Durchschnitt von 27.000 Euro ein eher ernüchterndes Ergebnis. Besonders hohe Gehälter sind im Bereich Automotive möglich.

 

Durchschnittlich verdienen Berufseinsteiger rund 40.000 Euro pro Jahr. Die Verdienstmöglichkeiten sind dabei in großen Unternehmen (über 5.000 Mitarbeiter) weit höher, bei Kleinstunternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern liegen sie im Durchschnitt bei rund 34.000 Euro. Bei einem Vergleich der einzelnen Abschlüsse verdienen Absolventen mit Diplom oder Master mehr als Bachelorabsolventen. Promovierte Kandidaten können mit bis zu 20 Prozent mehr Gehalt rechnen.

 

Regional betrachtet sind die Chancen auf ein überdurchschnittliches Gehalt in den Bundesländern Bayern, Saarland, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen sehr gut. Dort betragen die Mittelwerte mindestens 41.000 Euro. Berlin dagegen ist mit einem Durchschnittsgehalt von 38.834 Euro Schlusslicht.

 

Für Praktika und Abschlussarbeiten gab es durchschnittlich 619 bzw. 687 Euro, und damit fast 100 Euro mehr als im Vorjahr.